Unsere neue Bundesregierung bringt ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz auf den Weg, das im Kern aus Steuererleichterungen besteht.
Unter Systemkritik versteht man meist die kommunistische, die also das System „Marktwirtschaft“ kritisiert. In diesem Text möchte ich mit einigen lose zusammenhängenden Gedanken aufzeigen, an welcher Stelle unser System gerade nicht Marktwirtschaftlich ist, und eben durch eine fehlende Marktfreiheit unsoziale Tendenzen hat.
Wie der Spiegel am 24. Juni berichtete pumpt die Europäische Zentralbank mehr als 440 Milliarden Euro in den Markt. Und zwar für 1% Zinsen und Laufzeiten bis zu einem Jahr. Trotzdem geben die Finanzinstitute kaum Kredite an Firmen weiter. Kann ein Zins von 1% noch zu hoch sein?
Wie Spiegel.de berichtet, sank die Inflationsrate im Mai 2009 auf 0%. D.h. zum einen, im Schnitt bleiben die Preise stabil. Doch was die wenigsten bedenken, bedeutet es auch, dass der Realzinssatz auf Geldbasis (Bargeld und Guthaben bei der EZB) damit ebenfalls 0% beträgt - und das wiederum hat unangenehme Auswirkungen.